Hilfe, die Post ist da!

„Es gibt Leute, die gut zahlen, die schlecht zahlen, Leute, die prompt zahlen, die nie zahlen, Leute, die schleppend zahlen, die bar zahlen, abzahlen, draufzahlen, heimzahlen – nur Leute, die gern zahlen, die gibt es nicht.“

Georg Christoph Lichtenberg, Mathematiker

Die tägliche Rechnungsflut

Wer kennt es nicht? Kaum sind alle Rechnungen bezahlt, flattern auch schon die nächsten auf den Schreibtisch. Natürlich sind wir uns über unsere Einkäufe bewusst und wissen, dass jeden Monat Geld für Mieten, Fahrzeuge, Mitarbeiter, Krankenkasse, Finanzamt, Haus und und und abgezogen wird. Der Zeitpunkt jedoch, an dem der Brief uns dies schwarz auf weiß vor Augen hält, der ist immer der falsche. Da hilft nur eins: Es wird Zeit, positiv mit diesem Thema umzugehen – so schwer das auch fallen mag.

So teilen Sie Ihr Geld richtig ein

„Das Gold fließt mühelos jenem zu, der nicht weniger als ein Zehntel seiner Einnahmen zur Seite legt, um für sich und seine Familie ein Vermögen zu schaffen.“ So riet es uns bereits George S. Clarson in seinem Buch »Der reichste Mann von Babylon«. Grundgedanke: Wir sollten darauf achten, immer mehr zu verdienen, mehr einzunehmen als wir am Ende des Tages ausgeben. Um effektiv Geld zu sparen, legen Sie mindestens 10 % Ihres Einkommens zurück – am besten direkt nach Gutschrift, bevor Sie es ausgeben. 

Mein Tipp: Investieren Sie in zwei Geschäftskonten. Nehmen Sie die Umsatzsteuer Ihrer Einnahmen und überweisen Sie diese auf ein separates Konto. So sind zum einen die Umsatzsteuer-Vorauszahlungen gesichert und es bleibt zum anderen immer eine Reserve zum Abdecken von „Überraschungen“ aus der täglichen Post.

Geld ist immer ein heikles Thema. Gerade deshalb ist es so wichtig – auch wenn es kaum einer gerne macht – sich zumindest einmal im Monat mit dem eigenen

Kosten-Leistungsverhältnis auseinanderzusetzen. Je nach Geschäft und Dienstleistung empfiehlt es sich, mit den Kunden über alternative Zahlungsmodalitäten bei Auftragsvergabe zu verhandeln, z. B. um lange Vorausleistungen zu vermeiden und das Risiko des Forderungsverlustes zu reduzieren. Attraktive Rabatte, Skontierung, Factoring etc. sind hier nur einige Möglichkeiten.

In diesem Sinne: Frohes Sparen! 

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