Und täglich grüßt das Murmeltier…

Kennen Sie diesen Film? Bill Murray befindet sich in einer Zeitschleife und erlebt jeden Tag denselbigen aufs Neue. Hier begegnen uns auch einige Automatismen, die sich jeden Tag wiederholen. Haben Sie auch solche Routinen? Nicht jeder Tag muss dem anderen gleichen, aber Gewohnheiten zu etablieren kann dabei helfen, Zeit und Energie einzusparen. Versuchen Sie es einmal selbst.

Leider haben Routinen nicht immer das beste Image. Schnell denkt man an die Schwiegereltern, die jeden Tag um 12 Uhr zu Mittag essen, um 15 Uhr bei einem Stück Kuchen ihren Kaffee genießen und um 18 Uhr den Tisch für das Abendbrot decken, sodass er im Anschluss das Abendprogramm im Fernsehen nicht verpasst und sich es in seinem Ohrensessel gemütlich machen kann, während sie ihr Kreuzworträtsel löst. Da wirken Gewohnheiten doch glatt konservativ und verstaubt. Aber ist Ihnen auch aufgefallen, dass Menschen mit geregeltem Alltag oft ruhig und gelassen erscheinen?

Wie sieht es bei Ihnen aus? Sie kommen von der Arbeit, mal um 18 Uhr, manchmal auch um 20 Uhr. Zum Kochen bleibt keine Zeit, deswegen haben Sie vorgesorgt und sich etwas vom Chinesen geholt. Als Sie am Badezimmer vorbeigehen, springt Ihnen der volle Wäschekorb ins Auge samt der frischen Wäsche, die darauf wartet, ordentlich zusammengelegt in den Schrank zu wandern. Das kann auch bis morgen warten! Diesen Gedanken tragen Sie schon seit drei Tagen mit sich herum und wie ein Gespenst geistert der Wäschekorb auch noch am Abend beim fernsehen durch Ihren Kopf. Sie erinnern sich an das Chaos damals in Ihrem Kinderzimmer. Irgendwann gab es ein Machtwort der Mutter, ein Zähneknirschen von Ihnen und dann haben Sie letztendlich doch aufgeräumt. Aber wer überwacht nun Ihr Chaos?

Verabschieden Sie sich vom täglichen Chaos

„Zum zehnten Mal wiederholt, wird es gefallen.“ – Horaz

Willenskraft, die ich aufbringen muss, um Dinge zu erledigen, kostet Energie. Gewohnheiten helfen, diesen Energieverlust zu reduzieren. Deshalb nehmen Sie Ihren Tagesablauf ins Visier. Welche Tagesabläufe kehren immer wieder? Führen Sie mindestens eine Woche Tagebuch über Ihre Tagesstruktur und überprüfen Sie, wie Sie Abläufe automatisieren können. Nutzen Sie Ihr Smartphone als Diktiergerät und sammeln Sie Ihre Gedanken. Machen Sie es doch einmal wie Ihre Schwiegereltern und setzen Sie feste Zeiten an, egal ob für das Essen oder das Gassigehen mit dem Hund. Routinen machen keinen Spaß, am Ende aber bringen sie Zeit und Energie. Und ist es nicht motivierend und einfach ein gutes Gefühl, wenn die Wäsche endlich einsortiert, das Bad wieder frei begehbar ist und die Blumen bei Regen nicht mehr an die

Fensterscheibe klopfen?

Die Devise für den perfekten Start in dieses Jahr:

  1. Fokus auf Gelegenheiten, nicht auf Hindernisse.
  2. Reichlich Optimismus, um sich mit Hoffnung zu versorgen.
  3. Eine Prise Pessimismus, um übertriebene Selbstzufriedenheit zu verhindern.
  4. Genügend Realismus, um die Dinge, die Sie beeinflussen können, von denen zu unterscheiden, die Sie nicht kontrollieren können.

Eine Veränderung der Gewohnheiten führt auch in kleinen Schritten zum Erfolg.

Hierfür wünsche Ich Ihnen gutes Gelingen und damit den richtigen Drive für Ihr Jahr 2019.

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