Karin Koehler
Karin Koehler

Unternehmer brauchen Drive

Handwerksbetriebe und Unternehmen sind meine Leidenschaft. Als ich 20 Jahre alt war, haben mein Mann und ich uns selbständig gemacht. Selbst Unternehmerin zu sein, liegt mir im Blut. Es hat mir immer schon Spaß gemacht, Menschen in ihre Kraft zu lenken. Das habe ich selbst als Unternehmerin gelebt und das ist es auch, was meinen Kunden heute durch mein Zutun gelingt. Immer wieder bekomme ich bestätigt, dass viele heute noch von meinen Impulsen profitieren.

Gerade bin ich mit meinem Wagen zu Hause vorgefahren. Bevor ich den Zündschlüssel ziehe, lehne ich mich noch einmal zurück und lächle. Ich lächle in Gedanken an all die besonderen Menschen, die ich durch mein Hobby Autofahren als auch bei vielen anderen Gelegenheiten kennenlernen durfte. Menschen, die mich bereichert haben und Menschen, die ich bereichern konnte. Ich denke an meine Klienten, die ich durch Krisenzeiten begleitet habe und von denen ich heute noch höre, wie dankbar sie sind. Natürlich war das meist eine Herausforderung, der ich mich mit ganzem Herzen gestellt habe. Meine Arbeit, und die Liebe zu dem, was ich tue, meine Freunde und Familie ­– wie all die Unterstützung, die ich von überall bekommen habe – haben mich dahin gebracht, wo ich heute bin.

Meine Story

Der Sachbearbeiter beim Finanzamt meldet sich mit dem Namen NIKOLAUS. Es ist kurz vor Weihnachten. Ich benötige dringend seine Hilfe. Besser, wir, mein Mann und ich benötigen seine Hilfe. Seit mehr als einem Jahr kämpfen wir.
Wir warten. Unendlich lang. Zwischen dem Warten auf das Aus und auf den Bescheid des Bundesfinanzgerichtshofs gibt es eine schmale, dünne Grenze. Sie scheint kaum überwindbar. 
Angefangen hat alles mit einem Traum von Selbständigkeit. Unser eigener Handwerkerbetrieb. Wir sind Anfang zwanzig. Wir sind enthusiastisch, neugierig, kaufen eine renommierte Elektrofirma. Guter Kundenstamm, eingespielte Monteure, mein Mann Meister seines Fachs.
Die Basis stimmt, „Was kostet die Welt“.

Die erste Lohnsteuerprüfung durch das Finanzamt kommt. Der erste Dämpfer unserer Euphorie. Viele der „guten“ Tipps erweisen sich als steuerlich nicht haltbar und wir bezahlen zum ersten Mal einen satten Nachschlag an das Finanzamt.

Es folgt eine Betriebsprüfung. Alles läuft zufriedenstellend. Keine großartigen Versäumnisse, keine erkennbaren deutlichen steuerlichen Beanstandungen. Zu guter Letzt bittet der Steuerprüfer noch zur Vervollständigung der Unterlagen um den Gesellschaftervertrag (GmbH) und den Geschäftsführervertrag. Die Verträge sind von einer der renommiertesten Notariate in Köln angefertigt. Kein Grund zur Besorgnis..

Der Knall kam wenige Tage danach mit dem Abschlussbericht des Finanzamts:
die letzten 6 abgegebenen Bilanzjahre werden rückveranlagt. Aufgrund des Notarvertrages ist laut der Ansicht des Finanzamtes der §181 BGB Selbstkontrahierungsverbot nicht ausgeschlossen.
Begründung: im Notarvertrag stand §181 BGB kann ausgeschlossen werden, d.h. er ist nicht ausgeschlossen. Folge alle Zahlungen an den Geschäftsführer werden als verdeckter Gewinn betrachtet.
Nachzahlung lt. Bescheid über 500.000 DM

Wir starren entsetzt auf das Schreiben. Innerhalb von Sekunden ist unsere Welt auf den Kopf gestellt. Ohne ersichtliche Schuld unsererseits.

Doch irgendetwas in mir bleibt sich treu. Die Unternehmerin, die Mutige, die Kämpferin,
die Frau, die Geliebte, die Mutter meiner Kinder, die Rennfahrerin, die Überzeugte.

Wir legen Wiederspruch ein, landen mit unserer Klage vor dem Finanzgericht in Köln.

Freundlich wird uns im Gerichtssaal vermittelt: Das Finanzamt hat Recht, die Forderungen müssen geleistet werden. Gegen den Einwand meines Mannes, dann seien wir pleite und unsere Arbeitnehmer arbeitslos, kontert der Richter entspannt:
„Wissen Sie, dann freut sich Ihre Konkurrenz. Einer weniger!„

Mein Mann ist paralysiert. Ich bin sprachlos. Unser Leben versinkt in ein tiefes Tal. Einige Wochen lang ist mein Mann nicht mehr in der Lage die Geschäfte zu führen.

Und da ist es wieder – mein Kämpferherz. Gib nicht auf. Du kannst gewinnen. Auch wenn es momentan nicht so aussieht.

Wir wenden uns an Anwälte, die auf Prozesse mit dem Bundesfinanzgericht spezialisiert sind. Unsere Klage geht beim Bundesfinanzgerichtshof ein.

Es vergeht über ein Jahr. Wir warten, zittern, bewegen uns zwischen Kontopfändung, elend langen Schriftsätzen und Hoffnung.

Ich rufe im Finanzamt an mit der Bitte um Hilfe. Der Sachbearbeiter meldet sich mit dem Namen NIKOLAUS. Und er wird zum Weihnachtsmann für uns. Er verlegt unseren Fall in den sogenannten „Weihnachtsfrieden“, das bedeutete damals im Zeitraum kurz vor Weihnachten und Anfang des Jahres werden seitens des Finanzamtes keine Kontenpfändung vorgenommen. Das erste Mal seit Monaten etwas Entspannung.

Die erste Woche im neuen Jahr. Wir erhalten das Urteil des Bundesfinanzgerichthofes.
Das Verfahren wird eingestellt. Wir haben einen Präzedenzfall geschaffen.

Wir können unser Glück kaum fassen. Das Leben geht aufwärts. Dieser Prozess hat seinen Teil dazu beigetragen, dass ich heute bin, wer ich bin. Sparringspartnerin für den Handwerksbetrieb und Unternehmen. Wertungsfrei, fachlich, kompetente Unterstützung zu finanziellen Fragen, Sparringpartnerin im Unternehmerleben.


Das haben Sie von unserer Zusammenarbeit

Mehr Zeit und mehr Geld auf Ihrem Konto, sicherlich beides eine sehr angenehme Begleiterscheinung. Sie wissen, wie Sie dorthin kommen. Sie erfahren eine größere Ausgeglichenheit mit sich selber. Vieles wird stressfreier. Sie genießen sehr viel mehr, Unternehmer zu sein.

Was ich erkannte habe: Die Menschen, mit denen ich zusammenarbeite, sind alle erfolgreich. Also ... worauf warten Sie noch?

Qualifikationen

  • Business Coach
    ausgebildet bei IFW, Institut für Fort- und Weiterbildung in München.
    Das Institut hat seinen Schwerpunkt in der systemischen Ausbildung von Coachs und arbeitet ebenso als Consulting Partner.
     
  • Dozentin
    Bereich kaufmännische Umschulung  u.a. IAL, Engelskirchen
     
  • Reiss Profile Master
    Motivationsanalyse basierend auf den 16 Lebensmotiven
    In jahrzehntelanger Forschungsarbeit  hat Reiss Befragungen mit über 3.500 Testpersonen aus allen Altersgruppen durchgeführt. Er stellte fest, dass sich die Menschen nach ihren Motiven, also ihrer Antriebskraft unterscheiden. Ihre Motive lassen sich aber klassifizieren. Das persönliche Motivprofil eines Menschen ist sehr individuell und einmalig. Die Kenntnis über die Motive von Menschen ist für sie persönlich, aber auch für Unternehmen von enormer Bedeutung. Anhand einer Motivationsanalyse können Aufgabenschwerpunkte am Arbeitsplatz definiert werden. Die Mitarbeiter haben eine bessere Vorstellung davon, in welche Richtung sie sich entwickeln möchten.

    16 Lebensmotive
    Prof. Dr. Steven Reiss hat über 500 Begriffe aus der Welt der Motivation untersucht und diese auf 16 existentielle Lebensmotive reduziert. Weshalb sich Reiss genau auf diese 16 Motivationen festgelegt hat, ist wissenschaftlich nicht klar erklärt.  Die 16 Lebensmotive nach Reiss lauten:
    Macht, Beziehungen, Unabhängigkeit, Familie, Neugier, Status, Anerkennung, Rache, Ordnung, Eros, Sparen, Essen, Ehre, Körperliche Aktivität, Idealismus und Ruhe.
     
  • Certified Consultantin Klick-Tipp
    Marketing Automatisierung für den Mittelstand (Klick-Tipp)
    Klick-Tipp rüstet kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) mit der Technologie, dem Know-how sowie hochqualifizierten Beratern und Umsetzern für modernste Digitalisierung und Marketing-Automatisierung aus, mit denen die US-amerikanischen Internetgiganten Milliardenumsätze und unheimliche Wachstumsraten erzielen. Mittelständler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind in etlichen Branchen unangefochtene Weltmarktführer. Denn sie setzen seit jeher auf hochinnovative Produkte. Früh und konsequent haben sie zudem auf Automatisierung ihrer Produktion gesetzt. Doch das Erreichte ist in Gefahr. Denn die internationale Konkurrenz setzt ebenfalls auf Innovation und Automatisierung. Allerdings vorrangig in Vertrieb und Marketing.

    Dieses Know how gebe ich Ihnen gerne innerhalb meiner Coachings weiter.
     
  • Bilanzbuchhalterin
    Ausbildung und Abschluss: Steuerfachschule Dr. Endriss, Köln
  • EDV Kauffrau
    Ausbildung: Gerling-Konzern, Köln

Aus- und Weiterbildungen

  • Workshops – Seminare zu Coaching-Modellen u.a. DISC, Persolog, Gallup Strengthsfinder, Arbinger Modell
  • Seminare & Lehrgänge zu Finanzwesen, Kommunikation, Marketing & Vertrieb
  • AEVO   Ausbilder Eignungsschein IHK Bonn

Berufliche Stationen

  • Karin Koehler Financialcoaching
    für Unternehmer, Handwerksbetriebe und Existenzgründer (50+)
    Umgang mit Einkommen, Steuerung der Finanzmittel, Erstellung von Businessplänen, Liquiditätsplänen und Renditeplänen
    Entwicklung von Strategien zu Organisation, Personal und Verwaltung
     
  • Dozentin
    Im Bereich der Schulungen zur kaufmännischen Weiterbildung
     
  • Key Accounterin
    Lizensierter Bankberaterin in Kooperation mit ISF-Institut, Frankfurt
     
  • Vetriebspartnerin bei CORON, Bertelsmanngruppe
    Anzeigenschaltungen bei UG Niederberger
     
  • Kaufmännische Leitung – CFO
    PWK Technik GmbH, Rösrath  www.pwk-technik.de
    Aufbau und Entwicklung unseres Elektro- und EDV-Installationsbetriebes
    Leitung, Organisation und Verwaltung aller innerbetrieblichen Vorgänge