Und plötzlich Chef…

Eigentlich war es ja nie ein Problem mit der gesamten Belegschaft auszukommen. Wir waren schon immer ein eingespieltes Team. Sie nahmen immer gerne das Ruder in die Hand, machten Angebotsabwicklung, Kundentermine und und und. Als dann verkündet wurde, dass Herr Müller nach 35 Jahren die Firma abgeben möchte, fühlte es sich an wie Fügung. Wenn nicht ich, wer dann? Schließlich gehörten Sie seit eh und je zu den treuesten Mitarbeitern. Ohne lange zu überlegen nahmen Sie die Herausforderung an und ahnten noch nicht, dass der Weg zu Ihrem Erfolg nicht mehrspurig geradeaus führte, sondern eher einem mit unzähligen Stolpersteinen ausgelegten Trampelpfad glich.

Von der Naivität zur Ernüchterung

Auch ich befand mich einmal in einer ähnlichen Situation. Mit viel Begeisterung und Enthusiasmus plante ich mit meinem damaligen Partner die Übernahme eines bestehenden Betriebs. Es gab einen guten Kundenstamm, ein eingespieltes Team von Mitarbeitern und auch der Umsatz passte. Doch die Sicht der Dinge ändert sich mit der Änderung der Perspektive – nun als Chef, mit der Lohn- und Gehaltsverantwortung für die Mitarbeiter. Schön wäre es gewesen, wenn der ehemalige Inhaber eine saubere Übergabe gemacht und über alles Wichtige informiert hätte, einen an die Hand genommen hätte. Leider war das bei uns nicht der Fall. Und so mussten wir Schritt für Schritt alleine zurecht kommen. „Was wollen die von mir?“, „Wie soll ich das nun abwickeln?“ Fragen über Fragen.

Schreckensgespenst: FINANZAMT

Nun waren wir verantwortlich für die Auftragsbeschaffung, die Angebotserstellung und die Preisverhandlungen. Natürlich auch für die Mitarbeiterführung. Bei all dem einen Überblick zu behalten fiel nicht leicht. Dazu noch die tägliche Rechnungsflut von Gehältern, Lieferantenverbindlichkeiten und on Top das Finanzamt. Am Ende des Tages konzentrierten wir uns darauf genügend Geld auf dem Konto zu haben, um die ganzen Anforderungen zu erfüllen und standen kurz vor der Überforderung.

Die Hilfe naht!

Glücklicherweise gab es in unserer damaligen Firma einen langjährigen Mitarbeiter, der mit den Strukturen, den Kunden und all den Fragen die sich uns stellten, bereits betraut war. Als väterlicher Freund und Mentor stand er uns zur Seite und gab Tipps und Ratschläge. Heute bin ich mir sicher: Ohne ihn hätten wir die Firma nicht retten und erfolgreich weiterführen können!

Es ist wichtig einen Ansprechpartner zu haben, denn auch sogenannte Fachkräfte machen Fehler. Gerne begleite ich Sie durch diese Phasen – wertefrei und ohne erhobenen Zeigefinger, sondern als Sparringspartnerin, die Ihnen aufzeigt, was machbar ist, welche Lösungen es gibt den Umsatz anzukurbeln und was Sie aus rechtlicher Sicht beachten sollten.

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